Sonntag, 23. Dezember 2018

Testbericht bei Get on Board: Der RIDER-Helm für Ski-/ Snowboarding von RH+ (Zerorh)



*Dieser Artikel enthält unbezahlte Werbung*


Moin meine lieben Wintersportfreunde,

ich bin ja immer irgendwie auf der Suche nach neuem Equipment. Vor allem wenn bei mir schon etwas seit ein paar Jahren im Einsatz ist, fange ich an nach neuem fancy Shit Ausschau zu halten. Da kam mir das Test-Angebot des italienischen Winter- und Radsportausrüsters rh+ (zerorh) wie gerufen. Der erste Abstecher ins weiße Gold für diese Saison stand schon vor der Tür, die optimale Gelegenheit also, um das neue Zeug von rh+ zu testen. Die italienischen Jungs und Mädels waren so freundlich, mir eine Snowboard-/ bzw. Skibrille als auch einen Helm aus ihrem Sortiment zum Testen zur Verfügung zu stellen. In diesem Testbericht möchte ich auf den RIDER-Helm eingehen.




Nimmt man den RIDER-Helm mal genauer unter die Lupe, fällt auf, dass er sehr hochwertig anmutet. Die Materialien sprechen an, sind gut verarbeitet, gehen sauber in einander über bzw. sind gleichmäßig miteinander vernäht oder verklebt und die Oberflächen der Materialien vermitteln Wertigkeit. Bei einem Preis von relativ günstigen 79€, im offiziellen Shop, keine Selbstverständlichkeit. 

Ich hegte nach der genaueren Begutachtung keine Zweifel daran, dass dieser Helm meine Murmel bei einem Sturz adäquat schützen würde. Allerdings habe ich das natürlich in der Praxis nicht auf die Probe gestellt und hatte auch keinen unfreiwilligen Einschlag hingelegt. Meine Beurteilung beruht daher auf der Einschätzung der Materialkombination und der Verarbeitungsqualität. Falls ich in der Zukunft doch mal mit der Rübe in die Piste einschlage, werde ich diesen Testbericht entsprechend mit einem Erfahrungswert updaten.



Ich habe den Helm drei Tage lang im Skigebiet auf der Birne gehabt und konnte, bei bis zu -13°C und vielen Pistenstunden, das Teil schon mal gut in Sachen Tragekomfort auf die Probe stellen. Hier gibt es nix zu meckern, der Helm trägt sich angenehm und beginnt auch nicht nach einigen Stunden Tragezeit irgendwo zu drücken. Jedenfalls bei mir nicht, und ich bin in der Regel für so etwas recht empfindlich. Sein Gewicht beträgt 600 g.

Der Look bzw. das Design des Helmes ist nicht konkret an das Boarderlager oder die Ski-Fraktion gerichtet, sondern liegt angenehm irgendwo dazwischen, vielleicht mit einem Touch mehr zum Boarder. Erhältlich ist er in verschiedenen Farben wie schwarz, weiß und blau bzw. verschiedenen Farbkombinationen. 

Der Helm lässt sich wie gewohnt per Kinnriemen und Hinterkopfstellrad feinjustieren. Das Stellrad ist sehr griffig und lässt sich ohne Probleme auch mit Handschuhen bedienen.



Das Innenpolster des Helms lässt sich zum Waschen mit etwas Fuddelarbeit aus dem Helm nehmen, eine gute Sache. 




Bei den Ohrpads des RIDER-Helms fallen die akustischen Aussparungen positiv ins Auge. Ohne das die Ohr-Wärmefunktion verloren geht, hört man mit dem Helm sehr gut und keineswegs stark gedämpft, wie bei manch anderen und auch teureren Helmen. Im Gegenteil, die Akustik ist sehr angenehm und man hört fast so gut als wenn man keinen Helm tragen würde. Davon war ich sehr beeindruckt.




Bei den Ohrpads habe ich allerdings auch etwas zu meckern. Sie sind am Helm etwas zu weit hinten positioniert, sodass sie, zumindest bei mir, die Ohren gerade noch so nach vorne hin abgedeckt haben. Um die Ohren schön satt abzudecken und Zugluft sicher zu vermeiden, müssten die Pads etwa 15 mm weiter vorne positioniert sein. Ich bekam zwar trotz -13°C keine kalten Ohren, trug aber auch eine dünne Sturmhaube unter dem Helm. Möglicherweise kann ohne Mütze oder Sturmhaube Zugluft an die Vorderseite der Ohren vordringen. 

Der RIDER ist mit mehreren Lüftungsöffnungen versehen und leitet effizient kühlende Luft durch den Helm. Ich kam zu keiner Zeit unter dem Helm ins schwitzen, auch wurde es mir nicht zu kühl. Das Belüftungssystem funktioniert makellos.






Das Zusammenspiel von Helmen mit Brillen verschiedenster Hersteller ist ja immer so eine Sache. Nicht jeder Helm funktioniert mit jeder Brille. Hier kann ich für den RIDER-Helm Entwarnung geben. Ich habe den Helm mit Brillen verschiedener Größe und Hersteller getestet und alles funktionierte einwandfrei. Auch "Riesenbrillen" wie die Oakley PRIZM Flight Deck oder die ANON M4 funktionierten mit dem RIDER tadellos.





FAZIT

Unterm Strich kann ich den RIDER-Helm sehr empfehlen. Er ist verhältnismäßig preiswert, bietet gute Verarbeitungsqualität und ist aus hochwertigen Materialien gefertigt. Er trägt sich angenehm und harmoniert mit jeder Brille. Einzig die etwas zu weit hinten positionierten Ohrpads fallen negativ auf. Sie decken die Ohren nach vorne gerade so noch ab, ggf. kann Zugluft eindringen, wenn man keine Sturmhaube oder Mütze unter dem Helm trägt. Auffällig positiv fällt die sehr gute Akustik mit dem Helm ins Auge, man hört fast genauso gut als würde man keinen Helm tragen.


Ich hoffe euch hat mein Testbericht gefallen und hilft euch weiter. Wenn individuelle Fragen bestehen freue mich ich mich, wenn Ihr mich kontaktiert, oder einen Kommentar unter dem Artikel schreibt.


Euer Markus


ANMERKUNG:
Dieser Testbericht spiegelt meine persönliche und ehrliche Meinung wider und ist nicht von der Tatsache beeinflusst, dass mir von rh+ der Helm kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt wurde.

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