Samstag, 18. Oktober 2014

Get on Board nominiert zum "Liebster-Award"


Hey Leute,

überraschend hat mich Daniela von TASTE around für eine Aktion Namens Liebster Award nominiert. 

Komischer Name für eine Aktion oder?

Dabei dreht es sich vor allem um neue Blogger. 

Da ich noch kein volles Jahr blogge, zähle ich mich da auf jeden Fall noch dazu. Also mische ich da auch mal mit :-)


Allerdings in leicht abgewandelter Form. So werde ich nicht jeder vom Urheber dieser Aktion ausgetüftelten Regel Folge leisten. Zum Teil liegt das daran, dass mir dazu die Zeit fehlt, ich die Aktion aber zu interessant finde um sie sausen zu lassen oder ich schlicht nicht in der Lage bin die Regel zu befolgen. Zum Beispiel kenne ich keine fünf bis elf andere neue Blogger die ich nominieren könnte... Naja sei´s drum, der Urheber wird´s mir hoffentlich nachsehen.

Nun denn. Kern der Sache ist, das man eine Reihe von Fragen beantwortet, die jeweils der Nominierende sich für seine Kandidaten hat einfallen lassen. Dass ich die Fragen von Daniela an mich recht interessant finde, ist der eigentlich ausschlaggebende Punkt für mich mitzumachen. Eine nette Idee des Urhebers ist, nicht einfach den immer gleichen Fragenkatalog durchs Internet zu peitschen bis man ihn gähnend runter beten kann. Also legen wir mal los meine Freunde:

Frage 1

Wohin hast Du als Kind mit Deinen Eltern Reisen unternommen?

Joa, meine Eltern hattens´ mit den Bergen zum Leidwesen meines Bruders und mir. Wir beide hatten als kleine Steppkes anderes im Kopf als Berge hoch zu latschen und wo anders wieder runter. Allerdings muss ich zugeben, dass davon das eine oder andere bleibenden Eindruck hinterlassen hat und ich mich noch heute daran erinnern kann. Mit zunehmendem Alter der Söhne-Fraktion und entsprechender Rebellion gegen die Berge kamen wir aber auch in den Genuss von Strandurlauben im Süden und auch die Nord- bzw. Ostsee war im Programm. Im Nachhinein können sich mein Bruder und ich uns nicht beschweren. 

Auf dem Land machten wir auch Urlaub. Ich durfte mit dem Bauer beim Feld güllen auf seinem Trekker mitfahren, was zwar Spaß machte, ich aber anschließend unter Quarantäne-Bedingungen in die Wanne gesteckt wurde. 

Also eine bunte Mischung könnte man sagen :-)

Frage 2

Bist Du eher der/die "am Strand liegen und entspannen" oder der/die "alles mögliche entdecken und erkunden - Reisetyp/e?

Eigentlich mag ich beides bzw. eine gute Mischung daraus. Ich kucke mir gerne alles mögliche an und nehme dafür auch Stress in Kauf, mag es aber nicht wenn das den ganzen Trip so geht, denn dann fühle ich mich anschließend als wenn ich alles im Zeitraffer erlebt hätte und bin außerdem anschließend etwas gerädert. Nur Tage lang irgendwo rumliegen geht aber auch nicht. Da fällt einem ja die Decke auf den Kopf. 


Daher ist die Devise: "Die Mischung macht´s". Oft mache ich aber auch kurze Trips, die sich einem Thema widmen und das ist dann eben Programm und man weiß, auf was man sich da einlässt. Macht man ein Städte-Wochenende, dann geht das nun mal nicht ganz ohne Stress, denn man will in der kurzen Zeit ja auch was auf die Reihe kriegen. 


Anders beim Segeln. Wenn ich ne Woche oder ein verlängertes Wochenende segeln bin, ist der Weg das Ziel und der Inhalt des Urlaubs ist pure Entspannung. 


Beim Canyoning oder Snowboarden ist das eigentlich auch so. Ich mag es vor allem wenn man nach dem Erlebten den Kram nochmal Revue passieren lassen kann, sich drüber unterhalten oder einfach sich an geile Momente des Tages gemeinsam erinnern, ein Bierchen einzufüllen und zusammen zu lachen oder auch ernste Momente, die man meistern musste entsprechend zu würdigen oder auch zu kritisieren.

Frage 3

Was ist Dein ständiger Begleiter bzw. was/welche Sache hast Du immer dabei, wenn Du auf Reisen gehst?

Zu viel Gepäck 


Gedanken an meine Frau, denn auch wenn ich meiner Abenteuerlust beim Boarden, Canyoning oder Segeln fröne, vermisse ich sie.


Mein Handy als Verbindung zu meiner Frau und der sonstigen Außenwelt und natürlich für den einen oder anderen Status auf Blog und Facebook, wenn ich auf Achse bin.


Meine Action Cams.

Frage 4

Packst Du Deinen Koffer schon Wochen vorher oder bist Du eher spontan und packst 1-2 Tage vor der Reise?

Ich bin ein fauler Schlamper und hab auf Packen meistens so viel Bock wie auf Haare auf dem Rücken. 1-2 Tage Vorlauf sind für meine Verhältnisse schon weitreichend vorbereitete Planungen in Sachen Packen. Ich hasse das Packen. 


Allerdings mag ich es mir ein gutes Gewissen zu verschaffen in dem ich Check- bzw. Packlisten schreibe. Ich bin ich ein notorischer Vergesser und brauche die Checklisten schon alleine von daher und schreibe sie auch schon Tage zuvor. Wirklich gepackt wird dann entweder am Tag vorher oder, wenn es in der Nacht los geht, erst bevor ich ins Bett gehe.

Frage 5


Hast Du schon einmal ein Gericht, ein außergewöhnliches Getränk oder sonstiges kulinarisches von einer Reise zu Hause zubereitet oder nachgemacht?

Nö! Ah...doch. Crevetten mit Knobi-Soße. Geht das durch?

Frage 6

Was war das Lustigste, was Du auf einer Reise erlebt hast?

Da gibt es einiges. Wobei das alles eher unter seltsame Zufälle laufen würde. Das sind aber zu viele komisch laufende Zufälle und zu kompliziert, um die hier zu beschreiben...Das würde den Rahmen leider sprengen. Das eine oder andere könnt ihr aber beim Schmökern auf meinem Blog entdecken.



Frage 7

Bist Du zu Hause eher rastlos und musst ständig unterwegs sein oder kannst Du Dich einigeln und einfach mal ein paar Tage in den eigenen vier Wänden die Seele baumeln lassen?  

Mal so und mal so. Es gibt schon Zeiten wo es mich pervers in den Fingern juckt. Aber genauso oft kommt auch das Gegenteil vor und gammle zu Hause und mache wonach mir der Sinn steht.

Frage 8

Würdest Du woanders leben wollen, wenn Du könntest? Und wenn ja, wo wäre das?

Also, eigentlich find ich es in der Pfalz ganz nett und würde ihr nur ungern den Rücken kehren. Aus eigenen Stücken auszuwandern würde mir glaube ich nie in den Sinn kommen. 


Würde sich allerdings beruflich die Möglichkeit ergeben mal ne Weile in den USA zu leben würden meine Frau und ich diese Chance vielleicht ergreifen...auch wenn das mit vielen Unanehmlichkeiten verbunden wäre. Aber die USA sind schon eine geile Gegend und unser Road-Trip entlang der Westküste war richtig, richtig geil und die Amis (jedenfalls die die wir kennen gelernt haben) sind super druff. 


Da wird einem richtig negativ vor Augen geführt in was für einem Miesepeter-Land wir in good old Germany eigentlich hocken wenn man amerikanisiert wieder nach Hause kommt und einem Gefühlskälte und Unfreundlichkeit entgegen wehen, wohin man auch blickt. Das klingt hart, ist aber leider so.

Frage 9

Was hat Dich dazu gebracht, mit dem Bloggen anzufangen?

Keine Ahnung, das weiß ich selbst nicht so recht. Meine Frau bloggte schon länger und ich fand das super, empfand das Bloggen aber nie als etwas das ich auf die Reihe kriegen könnte und zog es auch nie wirklich in Betracht. Irgendwann, ich weiß gar nicht was der Anlass war, saß die Idee doch im Hirn wie ein Spreißel unterm Nagel und ließ mir keine Ruhe. Unter gutem Zureden und viel Hilfe meiner Frau, dafür danke ich ihr sehr, gründete ich meinen eigenen Blog und ehe ich mich versah war das alles in Fahrt.

Frage 10


Kannst Du Dich noch an das Gefühl erinnern, als Du Deinen ersten Blogpost veröffentlicht hast und wie war das für Dich?

Das war aufregend, beängstigend, befreiend, kalten Schauer über den Rücken jagend, Herzklopfen verursachend, verunsichernd und Stolz machend. Alles gleichzeitig!


Wieso, weshalb und warum das so war lest ihr am besten in meinem aller ersten Post nach.

Frage 11

Hat das Bloggen etwas verändert? Deinen Alltag, Deine Einstellung oder sogar Dein Leben?

Naja, es geht so. Logisch verändert etwas Neues im Leben, womit man vorher noch nie was am Deckel hatte das Leben ein wenig und auch den Alltag. Allerdings würde ich nicht so weit gehen zu behaupten, dass es meine Einstellung zu irgendwas geändert hätte oder mein Leben völlig umgekrempelt. Das Bloggen macht mir Spaß und so aber mein Leben hängt nicht davon ab.




So und da wären wir auch schon am Ende der elf Fragen. Warum eigentlich elf?

Ich hoffe ihr hattet Spaß beim Lesen meiner Antworten :-) 


Erkennt ihr euch darin wieder oder war/ist das alles bei euch ganz anders? Lasst es mich im Kommentarbereich wissen, ich bin gespannt :-)



Euer Markus

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